Neuigkeiten

30.11.2022

DigiMuh auf der EuroTier 2022

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Das Projekt DigiMuh wurde vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) auf der EuroTier in Hannover präsentiert. Die EuroTier ist die weltweit größte Messe für Tierhaltung und -management und wird seit 1993 von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft getragen und von der DLG Service GmbH durchgeführt.
Das ATB war mit einem Teilstand zu Gast beim Aussteller BMEL (Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft), das unser Projekt DigiMuh fördert. Ebenfalls vertreten am Stand des BMEL war unser Projektträger, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

 
11.11.2022

Videoreportagen: Kupierverzicht in Finnland

LogoRingelschwanz Kleiner (003)

Während in deutschen Ställen noch immer Schweine kupiert gehalten werden, wurde in Finnland im November 2002 ein Gesetz zum ausnahmslosen Kupierverzicht erlassen. Um von der nun fast 20-jährigen Erfahrung der Finnen zu profitieren und einen Eindruck zu gewinnen, wie der Kupierverzicht erfolgreich auf Bundesebene umgesetzt werden kann, wurde im Rahmen des Projektes Nationales Wissensnetzwerk Kupierverzicht im September 2022 eine Exkursion mit Expertinnen und Experten verschiedener Fachbereiche durchgeführt und filmisch begleitet. Die daraus entstandene, mehrteilige Videoreihe kann unter www.ringelschwanz.info/videos/ heruntergeladen werden.

Das Nationale Wissensnetzwerk Kupierverzicht ist Teil der Modell- und Demonstrationsvorhaben
(MuD) Tierschutz im Bundesprogramm Nutztierhaltung. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des
deutschen Bundestages, Projektträgerin ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).
Projektpartner im Nationalen Wissensnetzwerk Kupierverzicht sind der Förderverein Bioökonomie-
forschung e.V., die ISN-Projekt GmbH und die IQ-Agrar GmbH.




Das Nationale Wissensnetzwerk Kupierverzicht wird im Rahmen der EuroTier vom Förderverein Bioökonomieforschung e.V. auf dem BRS-Gemeinschaftsstand in Halle 15 E13 vorgestellt.

 
07.11.2022

Besuchen Sie uns auf der EuroTier

EuroTier

Das FBF Team ist am Stand des BRS in der Schweinehalle (Halle 15 E13) und in der Rinderhalle (Halle 11 E13) auf der EuroTier vertreten.

Außerdem ist das FBF Projekt Nationales Wissensnetzwerk Kupierverzicht ebenfalls am Stand E13 in Halle 15 vor Ort.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, einen guten Austausch und spannende Themen!

 
28.10.2022

DigiMuh bei den Innovationstagen 2022

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Das Projekt DigiMuh (Individualisierte und züchterische Hitzestressprävention mittels Digitalisierung in der Milchkuhhaltung) wurde vom BMEL/BLE als Leuchtturmprojekt im Bereich digitale Landwirtschaft für die Innovationstage 2022 ausgewählt. Die Innovationstage fanden dieses Jahr wieder offline in Bonn am 18. und 19.10.2022 statt. Hier finden Sie den Bericht zur Veranstaltung.Das Ziel des Projektes ist die Verbesserung des Tierwohls, der Tiergesundheit und der Nutzungsdauer von Milchkühen durch eine gezielte Prävention vor Hitzestress und ein integriertes Gesundheitsmonitoring.

 
13.10.2022

Neuwahlen beim FBF

Die Mitglieder des FBF haben am 7. Oktober 2022 auf ihrer Mitgliederversammlung in Kassel-Wilhelmshöhe Dr. Meike Friedrichs zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie übernimmt das Amt von Paul Hegemann, der sich nach einigen Jahren als FBF Vorsitzender vermehrt der Arbeit auf dem heimischen Betrieb widmen möchte.

 
13.10.2022

FBF Fachtagung: Neue Herausforderungen erfordern neue Wege

Unter dem Titel Aspekte der Nachhaltigkeit für die Ausrichtung der FBF-Mitgliedsorganisationen – ökonomisch, ökologisch und sozial fand die zweite Fachtagung des Fördervereins Bioökonomieforschung e.V. (FBF) am 6. Oktober 2022 in Kassel-Wilhelmshöhe statt. Der FBF freute sich über das große Interesse seiner Mitglieder.

 
13.09.2022

Stellenausschreibung FBF Geschäftsführung

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Geschäftsführer/in.

 
01.08.2022

Lea Möhle neues Mitglied im FBF-Team

Ab August begrüßen wir Lea Möhle als neues Mitglied in der FBF-Geschäftsstelle. Sie wird das Team als wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Aufgabenbereichen unterstützen. Während ihres Masterstudiums der Tierwissenschaften an der Universität Bonn zählten die Themen rund um Tierhaltung, - zucht und -gesundheit zu ihren Schwerpunkten. Diese Kenntnisse konnte sie im Rahmen ihrer Tätigkeit als Referentin im Fachbereich Management des Bundesverbands Rind und Schwein e.V. noch weiter vertiefen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

 
30.05.2022

Elena Frenken neues Mitglied im FBF-Team

Wir freuen uns, Elena Frenken als neues Mitglied im FBF-Team begrüßen zu dürfen. Sie wird die Geschäftsstelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin unterstützen und neben Sara Weyer die Koordination des Projektes Nationales Wissensnetzwerk Kupierverzicht übernehmen. Nach Ihrem Masterstudium der Nutztierwissenschaften konnte Frau Frenken bereits Erfahrung in der Beratung schweinehaltender Betriebe erlangen.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Frau Frenken.

 

 

 
11.03.2022

EIP Projekt KlimaFit gestartet

Fit für den Klimawandel: Züchtungsstrategien für eine standortangepasste Milchviehhaltung in Baden-Württemberg

Rinderzüchter aus Baden-Württemberg engagieren sich in einem groß angelegten Projekt mit dem Ziel, die drei wichtigsten deutschen Rinderrassen fit für den Klimawandel zu machen.

Dabei stehen einerseits Merkmale der Effizienz im Vordergrund, was die Auswirkungen der Milch- und Rindfleischerzeugung auf Umwelt und Klima minimieren soll. In Bezug auf den Klimaschutz ist vorausschauend die Betrachtung der Milch- und Fleischerzeugung innerhalb eines Systems mittels Doppelnutzung oder Gebrauchskreuzungen wichtig. Zweiter Schwerpunkt des Projektes ist die Anpassung der Rinderrassen an die Folgen des Klimawandels: Die Zucht auf Robustheit soll dabei helfen, eine bessere Hitzetoleranz der Rinder zu erreichen. Das Projekt geht aber noch einen Schritt weiter und betrachtet auch die Resilienz der Milchkuh. Dieses innovative Merkmal steht auch international noch ganz am Anfang der Bearbeitung. Die Resilienz beschreibt die Fähigkeit eines Tieres, sich nach einer Störung wie z.B. Stress oder Krankheit schnell wieder zu erholen. KlimaFit legt so den Grundstein zur Entwicklung von Instrumenten und Informationen, die es Milch- und Fleischerzeugern ermöglichen, die Tiere zur Zucht auszuwählen, die eine das Klima schützende und an die Folgen des Klimawandels angepasste Nachzucht versprechen.

Im Projekt sollen rund 100 Betriebe der Rassen Fleckvieh, Deutsche Holsteins, und Brown Swiss in verschiedenen Regionen Baden-Württembergs beteiligt werden. Zu der umfangreichen Datenerfassung auf den landwirtschaftlichen Betrieben zählt neben der Messung von Klimadaten im Kuhstall eine detaillierte Dokumentation von Merkmalen vom Kalb bis zur Kuh, was die Gewichtsentwicklung der Tiere sowie Gesundheitsdaten einschließt. Außerdem werden Informationen über die Verkaufsgewichte und Schlachterlöse einbezogen. Der Datensatz umfasst damit nicht nur einen Aspekt sondern die gesamte Produktionskette im Leben des Rindes. Ein Kraftakt, der nur in enger Zusammenarbeit mit den Landwirten gelingen kann. Weiterhin sind Erweiterungen und Verbesserungen im Bereich der Datenverarbeitung vorgesehen, um die Fülle an Daten zielgerichtet auswerten und nutzen zu können.

Projektpartner:

  • Rinderunion Baden-Württemberg (RBW) (Lead Partner)
  • Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (Koordination)
  • Fachgebiet Tiergenetik und Tierzüchtung der Uni Hohenheim (Prof. Bennewitz)
  • Fachgebiet Tierhaltung und Tierzüchtung in den Tropen und Subtropen der Uni Hohenheim (Prof. Chagunda)
  • LKV Baden-Württemberg
  • Landwirtschaftliche Zentrum Baden-Württemberg
  • RDV EDV Entwicklungs- und Vertriebs-GmbH
  • Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V. (vit)
  • Förderverein Bioökonomieforschung e.V.

Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit (EIP-AGRI). Die Fördermaßnahme ist eine Maßnahme des Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014-2020 (MEPL III). Das Projekt wird durch das Land Baden-Württemberg und über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) finanziert.

Interessierte Landwirte können sich über info@rind-bw.de oder 07586 9206-0 an die RBW wenden.