Neuigkeiten

17.10.2011

Kinder bevorzugen Kooperation

Schimpansen besitzen viele der geistigen Voraussetzungen zu einer menschenähnlichen Zusammenarbeit mit Anderen. Diese Fähigkeiten sind aber möglicherweise nicht alles, was Schimpansen und Menschen unterscheidet, wenn es um Kooperation geht. Wissenschaftler von den Max-Planck-Instituten für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und für Psycholinguistik in Nijmegen, Niederlande, fanden nun heraus: Kinder lösten ein Problem lieber gemeinsam als allein, während Schimpansen keine solche Vorliebe zeigten. In der aktuellen Studie hatten die Forscher dreijährige Kindergartenkinder und Schimpansen zwischen einer kooperativen und einer nicht-kooperativen Lösungsvariante wählen lassen.

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17.10.2011

Wachsende Weltbevölkerung ohne Hunger

Die Herausforderung ist gigantisch: Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung um rund zwei Milliarden auf mehr als neun Milliarden Menschen wachsen. Gleichzeitig wird ein zunehmender Teil der Agrarflächen für die Erzeugung von Energiepflanzen und Futtermitteln verwendet - für den Anbau von Grundnahrungsmitteln bleibt immer weniger Platz. Lassen sich zur Mitte unseres Jahrhunderts die Menschen auf der Erde ausreichend ernähren und gleichzeitig die Umweltbelastung durch den Agrarsektor reduzieren? Das Ziel ist erreichbar – sofern bestimmte Maßnahmen ergriffen werden. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn im Fachmagazin Nature.

Wachsende Weltbevölkerung...

 

 
17.10.2011

Forscher entwickeln innovative Lebens- und Futtermittel aus heimischen Hülsenfrüchten

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert Verbundprojekt LeguAN mit 2,1 Millionen Euro.

Heute hat Bundesministerin Ilse Aigner in Berlin dem Verbundprojekt LeguAN offiziell Mittel aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in Höhe von 2,1 Millionen übergeben. Das vom Institut für Lebensmittelchemie der Universität Hamburg koordinierte Forschungsvorhaben hat als Ziel die effiziente und marktgerechte Herstellung von innovativen Lebens- und Futtermitteln auf der Basis von heimischen Leguminosenarten wie Erbse und Ackerbohne. Vom Anbau bis zur Nutzung der neuen Produkte wird die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt, um eine hohe Akzeptanz der Verbraucher und nachhaltige Entwicklungskonzepte zu gewährleisten.

Innovative Lebens- und Futtermittel...

 
17.10.2011

Wie Äpfel die Gesundheit fördern

Forscher der University of Western Australia (UWA) und dem australischen Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung sind dem alten britischen Sprichwort An apple a day keeps the doctor away auf den Grund gegangen und haben eine aufschlussreiche Studie durchgeführt.
Im Rahmen der dreijährigen Studie hat das Forscherteam herausgefunden, dass Äpfel mit einem hohen Gehalt an Flavonoiden, einem häufig auftretenden Pflanzenstoff, zu einem gesunden Herzen beitragen können. Die Untersuchung wurde vom Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung und dem australischen Forschungsrat finanziert und schafft die Grundlage für die Entwicklung neuer Apfelsorten, die gesundheitliche Vorteile versprechen.

Wie Äpfel...

 
17.10.2011

Wie Menschen den Klimawandel wahrnehmen

Forscher diskutieren am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld
Mit dem Begriff Klimawandel verbinden viele Menschen drastische Veränderungen ihrer Lebensbedingungen in Gegenwart und Zukunft. Voraussagen zu solchen gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels treffen hauptsächlich Naturwissenschaftler und Politiker. Ihre Aussagen leiten sie allerdings weitgehend von naturwissenschaftlichen Untersuchungen ab. Eine Tagung im Zentrum für interdisziplinäre Forschung an der Universität Bielefeld thematisiert jetzt, wie klimatische Veränderungen sozial und kulturell wahrgenommen, gedeutet und bewältigt werden. Die Konferenz am Montag und Dienstag, 24. und 25. Oktober, trägt den Titel: Klimawandel zwischen globalen Szenarien und lokalen Erfahrungswelten.

Klimawandel...

 
17.10.2011

Exzellent forschen, anschaulich schreiben

Am Donnerstag, den 13. Oktober, vergibt die Klaus Tschira Stiftung an sechs Nachwuchswissenschaftler den Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft KlarText!. Drei der diesjährigen Preisträger wurden an den Universitäten Gießen, Göttingen, und Heidelberg promoviert, wo sie heute noch tätig sind. Die Preisträger der Universitäten Münster, Paderborn, und Zürich forschen heute in Mannheim, Stuttgart und München. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis vergibt die Klaus Tschira Stiftung in diesem Jahr in den Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Neurowissenschaften (2 x). Schirmherr ist der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Peter Gruss.

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28.09.2011

Ausgezeichnete Konzepte beim Bio-Gründer Wettbewerb 2011!

Am 27. September 2011 wurden im Kompetenzzentrum Bio-Security die Gewinner des diesjährigen Bio-Gründer Wettbewerbs gekürt.

 

 

 
26.09.2011

Salmonellen infizieren Pflanzen und Menschen auf die gleiche Weise

Salmonellose ist die häufigste Lebensmittelvergiftung, die durch Bakterien der Gattung Salmonella verursacht wird. Jährlich infizieren sich 100 Millionen Menschen weltweit. Sie ist auch die häufigste Ursache für Gastro-Enteritis und Typhus. In den letzten Jahren konnten Forscher wissenschaftlich nachweisen, dass eine Lebensmittelvergiftung durch das Bakterium Salmonella typhimurium nicht nur durch den Verzehr von Eiern oder rohem Fleisch, sondern auch von kontaminiertem rohem Obst und Gemüse hervorgerufen werden kann. Bakterien können also in der gesamten Nahrungsmittelkette vorkommen. Wie das Bakterium Pflanzen infiziert, war bisher allerdings unbekannt.

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26.09.2011

Schwerer Fehler bei der Berechnung von Treibhaus-Emissionen von Bioenergie

Der wissenschaftliche Beirat der Europäischen Umweltagentur EEA berichtet über schwere Fehler bei der Berechnung der Einsparung von Treibhausgasen durch Bioenergie. Helmut Haberl (Institut für Soziale Ökologie der Alpen-Adria-Universität) ist Teil dieses Beirats, der eine wesentliche Änderung der europäischen Bioenergiepolitik fordert. Weltweit bemüht man sich darum, Fossilenergie durch Bioenergie zu ersetzen, um so Treibhausgasemissionen einzusparen. Mehrere EU-Direktiven fördern Bioenergie unter der Annahme, dass die Verbrennung von Biomasse nicht zu einer Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre beiträgt.

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26.09.2011

Warum AUTAN so erfolgreich gegen Mücken und andere Insekten wirkt

DEET wird schon seit Jahrzehnten gegen verschiedene stechende und beißende Insekten erfolgreich eingesetzt. Wissenschaftler der Rockefeller Universität, New York, in Kooperation mit dem Max Planck Institut für chemische Ökologie, Jena, sind jetzt der Wirkungsweise von DEET (N,N-diethyl-meta-toluamide) auf die Spur gekommen. Der Stoff ist nämlich nicht, wie lange vermutet, ein Blockierer von anlockenden Duftsignalen blutspendender Säugetiere, und er löst auch nicht ein aktives Fluchtverhalten von Mücken oder Fruchtfliegen aus. Seinen Siegeszug als Antimückenmittel konnte er antreten, weil er die Nervensignale von Geruchsrezeptoren unterschiedlicher Insektenarten individuell moduliert. Diese als odorant receptors (OR) bezeichneten Proteine dienen der Wahrnehmung von speziellen Duftsignalen, an denen die Insekten ihren Wirt oder ihre Nahrungsquelle erkennen und gezielt dorthin fliegen. DEET verstärkt oder schwächt die durch einen Duftstoff ausgelösten Nervensignale je nach Art des Rezeptors und des stimulierenden Duftstoffes – mit der Folge, dass die Tiere die Orientierung verlieren. (NATURE, ahead of print publication, DOI 10.1038/nature10438)

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