Neuigkeiten

05.09.2011

Ernährung von Menschen und Tier erstmals gemeinsam im Forschugnsvisier

Welche Faktoren regeln den Appetit und wie beeinflusst die Ernährung im Mutterleib oder direkt nach der Geburt die spätere Leistungsfähigkeit und Gesundheit? Diesen spannenden Fragen wollen Wissenschaftler auf dem internationalem Oskar Kellner Symposium 2011 in Warnemünde nachgehen und diskutieren. Von Freitag, 9. September bis Sonntag, 11. September 2011 laden Vertreter des Forschungsbereichs Ernährungsphysiologie Oskar Kellner vom Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf zu einem Wissensaustausch ein.

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01.09.2011

"Blutschwitzen" von Kälbern: Impfstoff bringt den Tod

Tiermediziner standen vor einem Rätsel, Bauern waren in größter Sorge um ihre Kälber. Erstmals vor vier Jahren trat in Deutschland und einigen anderen europäischen Staaten eine tödliche Krankheit bei Saugkälbern auf, die durch unstillbare Blutungen gekennzeichnet ist. Die Blutungen entstehen als Folge des fast vollständigen Verlusts von Blut- und Knochenmarkzellen, wovon auch die für die Gerinnung notwendigen Blutplättchen betroffen sind. In Fachkreisen wird die Krankheit als Bovine Neonatale Panzytopenie (BNP) bezeichnet. Bei der Erforschung der Ursachen haben Gießener Tiermediziner nun einen wissenschaftlichen Durchbruch erzielt. Sie machen einen Impfstoff für die unstillbaren Blutungen verantwortlich, die letztlich die Tiere qualvoll verenden lassen. Gießener Virologen am Fachbereich 10 – Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) gelang es, die Mechanismen der Zerstörung der blutbildenden Zellen bei den Kälbern zu beschreiben.

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29.08.2011

Strategie für zukünftige Nutztierhaltung

Steigende Bestandsgrößen, hohe Tierleistungen und regionale Konzentrationen – viele Verbraucher in Deutschland bewerten die Entwicklungen der modernen Tierhaltung kritisch und stehen ihr skeptisch gegenüber. Immerhin: der starke Anstieg der Produktivität hat dafür gesorgt, dass heute eine breite Palette qualitativ hochwertiger Lebensmittel zu niedrigen Preisen zur Verfügung steht. Die Wirtschaft verweist auf den zunehmenden Wettbewerb, das preisbewusste Einkaufsverhalten der Verbraucher und den Zwang zur Rationalisierung. Mit Blick in die Zukunft ist zu erwarten, dass sich der Trend zu hohen Tierleistungen und rationellen Tierhaltungssystemen weiter verstärkt und Verbrauchererwartungen und Realität in der Nutztierhaltung zunehmend auseinander klaffen.

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29.08.2011

Lieber die Bratwurst in der Hand als das Gemüse auf dem Dach?

Wie können sich Menschen stark machen für gesundes Essen? Wie können wir gesundes Essen genussvoll gestalten? Diesen Fragen möchte das mit 800.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt GENIESSER Oberpfalz an der Universität Regensburg in den nächsten vier Jahren nachgehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Fakultät für Medizin werden dazu nicht nur im Labor oder am akademischen Schreibtisch arbeiten, sondern in verschiedenen Oberpfälzer Gemeinden in GENIESSER-Gruppen zusammen mit Senioren und Jugendlichen den Genuss am gesunden Essen fördern und untersuchen. Die GENIESSER-Gruppen dürfen dabei selbst aktiv ihre Projektziele mitbestimmen und gemeinsam Möglichkeiten entdecken, wie sie ihre Ernährungsgewohnheiten und das Nahrungsangebot in ihrem Lebensraum gesünder gestalten können.

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29.08.2011

Klimawandel: Biologische Vielfalt könnte stärker schwinden als bisher angenommen

Wenn die Klimaerwärmung wie erwartet fortschreitet, könnten weltweit nahezu ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten aussterben. Wie Wissenschaftler des Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Senckenberg Gesellschaft für Naturkunde herausfanden, muss die Rate des tatsächlichen Biodiversitätsverlusts möglicherweise deutlich nach oben korrigiert werden: Bis zum Jahr 2080 könnte in bestimmten Organismengruppen über 80 % der genetischen Vielfalt innerhalb von Arten verschwinden, so die Forscher in der Titelstory des Fachjournals Nature Climate Change. Die Studie ist die erste weltweit, die den Verlust der biologischen Diversität auf Basis der genetischen Vielfalt quantifiziert.

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22.08.2011

Leipziger Tierärztekongress: Von Sauenfruchtbarkeit bis zum Einsatz von Antibiotika

Etwa 50 Prozent aller gesundheitlichen Probleme bei Schweinen stehen allein in Zusammenhang mit der Sauenfruchtbarkeit sowie den Aufzuchtbedingungen von Jungsauen. Diese Erfahrung hat Prof. Dr. Johannes Kauffold unter anderem bei seiner vierjährigen Tätigkeit in den USA gemacht. Der Spezialist - Fachtierarzt für Schweine und Reproduktionsmediziner an der Ambulatorischen und Geburtshilflichen Klinik der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig - wird auf dem 6. Leipziger Tierärztekongress vom 19. bis 21. Januar 2012 selbst Vorträge zu diesem Themenkomplex halten und praktische Übungen dazu leiten.

 

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22.08.2011

Von der Genomik in die Diagnostik fast in „Echtzeit“

In Deutschland stand es im Schatten von EHEC, in den Niederlanden kennt es jeder Zeitungsleser: das Bakterium Klebsiella pneumoniae Oxa-48. Über 80 Patienten infizierten sich mit dem antibiotikaresistenten Superkeim während eines Ausbruchs im Maasstad Hospital in Rotterdam, 27 davon starben. Nach einer Schätzung des Krankenhauses waren insgesamt mehr als 2.000 Personen dem Risiko ausgesetzt, sich zu infizieren. Um das Krankenhaus bei der Eindämmung des Ausbruchs zu unterstützen, wurde das Niederländische Institut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (RIVM) eingeschaltet. Am Kampf gegen Klebsiella wirkten auch deutsche Forscher mit.

 

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22.08.2011

Förderung des Ökolandbaus: vTI gibt aktuellen Überblick

Der ökologische Landbau wird in Deutschland seit 1989 bundesweit mit öffentlichen Mitteln gefördert. In den letzten 20 Jahren wurde die Palette an Fördermaßnahmen zunehmend verbreitert und erstreckt sich mittlerweile auf die gesamte Wertschöpfungskette. Dabei hat sich die Förderung im Laufe der Zeit sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene deutlich verändert. Mit der jetzt veröffentlichten Studie Förderung des ökologischen Landbaus in Deutschland: Stand, Entwicklung und internationale Perspektive gibt das Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) in Braunschweig einen fundierten Überblick.

 

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22.08.2011

Deutschland setzt hohe Standards für den Schutz von Tieren

Die Bundesregierung hat beim Tierschutz zahlreiche Erfolge auf nationaler und europäischer Ebene erzielt. Eine Bilanz zieht der Bericht über den Stand der Entwicklung des Tierschutzes 2011, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen hat. Wie der aktuelle Bericht verdeutlicht, hat die 
Bundesregierung den Tierschutz konsequent verstärkt und dabei auch viele Bedenken und Anregungen der Bürger und der Verbände aufgegriffen.

 

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10.08.2011

Fraß macht Pflanzen stark

Nach Verletzungen erhöhen manche Pflanzen den DNA-Gehalt ihrer Zellen und können so schneller nachwachsen.

Manche Pflanzen wachsen, nachdem sie von Weidetieren abgefressen oder abgemäht wurden, schneller wieder nach als andere. Sie produzieren sogar mehr Samen - ein Hinweis auf eine erhöhte Fitness.

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