Aktuelle Projekte Genomanalyse Rind


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BraunviehVision -  Etablierung neuer Gesundheitsmerkmale in der Zucht durch Aufbau einer weiblichen Lernstichprobe für die genomische Selektion beim Braunvieh

Gegenstand des Vorhabens ist die Etablierung von genomischen Zuchtwerten für Merkmale der Bereiche Funktionalität und Gesundheit. In speziell ausgewählten und intensiv betreuten Herden werden detaillierte Informationen zum Gesundheitsstatus von Kühen und weiblichen Jungtieren bis hin zu Kälbern im Produktionsalltag erhoben. Die genomische Zuchtwerte werden durch die direkte Verknüpfung von Phänotyp und Genotyp berechnet.

Projektpartner:

    Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
    Allgäuer Herdebuch Gesellschaft (AHG)
    Rinderunion Baden-Württemberg e.V. (RBW)
    Weilheimer Zuchtverbände e.V. 
    Förderverein Bioökonomieforschung e.V. (FBF)

  • Projektkoordinator: Prof. Dr. Kay-Uwe Götz, Dr. Reiner Emmerling, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)
  • Laufzeit: 2017 - 2020

Das Forschungprojekt wird im Rahmen des Förderprogramms Zweckvermögen des Bundes bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank von der Deutschen Innovationspartnerschaft Agrar (DIP) gefördert.




Arbeitskonzept zur Entwicklung eines Zuchtwertes für Futtereffizienz und Futteraufnahme

Im Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Tierzucht und Tierhaltung der Universität Kiel und der Vereinigten Informationssysteme Tierhaltung w.V. (vit)  sollen genomische Zuchtwerte für Futteraufnahme bzw. Futtereffizienz geschätzt werden.

  • Projektkoordinator: Prof. Dr. G. Thaller, CAU Kiel
  • Laufzeit: 2016 – 2017

Das Vorhaben wird aus Eigenmitteln der Rinderzuchtorganisationen finanziert.

CAU Vit


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InGeniR Holstein - Aufdeckung kausaler Mutationen genetisch bedingter Besonderheiten beim Holstein Rind

Die deutsche Holsteinzucht widmet sich systematisch dem Thema der genetischen Besonderheiten. Das Projekt InGeniR, Integrative Genomik in der Rinderzucht, sieht das Monitoring von schädlichen aber auch von erwünschten Allelvarianten vor. Dazu wird eine Routine für das Auffinden und den Umgang mit diesen Allelvarianten entwickelt.

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Holstein Verband e.V. durchgeführt.

Projektpartner sind neben dem FBF die Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V. (vit), Dierck Segelke, Friedrich Reinhardt und die Technische Universität München (TUM), Prof. Dr. R. Fries.

  • Projektkoordinator: Herr Dierck Segelke (vit)
  • Laufzeit: 2015 - 2018

Das Projekt wird aus Eigenmitteln der Rinderzuchtorganisationen finanziert.  




Uni Hohenheim

Trinkschwäche Braunvieh - Entwicklung einer Züchtungsstrategie zur Reduktion der Merkmals Trinkschwäche in der Rasse Braunvieh

Das Forschungsvorhaben hat sich zum Ziel gesetzt, umfassende genetische Analysen zum Merkmal Trinkschwäche beim Braunvieh durchzuführen und, basierend auf den Ergebnissen, innovative DNA-basierte Züchtungsstrategien zur Eliminierung dieses Problems in der gesamten deutschen Braunviehzucht zu entwickeln, zu validieren und in die Zuchtroutine zu implementieren.

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Rinderunion Baden-Württemberg e. V. durchgeführt.

Projektpartner:

           Universität Hohenheim, Stuttgart
           Förderverein Bioökonomieforschung e.V., Bonn
           Rinderunion Baden-Württemberg

  •  Laufzeit: 2015 - 2018

Im Rahmen des Förderprogramms: Zweckvermögen des Bundes bei der Lanwirtschaftlichen Rentenbank wird das Vorhaben aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert und von den deutschen Rinderzuchtorganisationen unterstützt.

  



ChronMast - Entwicklung von Biomarkern für Wirtsdeterminanten akuter und chronischer Mastitis beim Rind.

In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Wissenschaftlern werden in dem Projekt die genetischen und immunphysiologischen Grundlagen differenter Mastitis-Empfänglichkeit beim Rind aufgedeckt und die Auswirkungen unterschiedlicher genetischer Prädispositionen des Wirts auf die Adaptation von S.aureus an die Bedingungen im Wirt charakterisiert.

Projektpartner:

         Leibnitz-Institut für Nutztierbiologie
         Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
         Ludwig-Maximilians-Universität München
         Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
         Förderverein Bioökonomieforschung e.V.

  • Projektkoordinator: Frau Prof. Dr. Christa Kühn, Leibnitz-Institut für Nutztierbiologie
  • Laufzeit: 2015 - 2018

Das Projekt wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert und von den deutschen Rinderzuchtorganisationen unterstützt.

Fbn Dummerstorf


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optiKuh

Verbesserung der Haltung von Milchkühen durch Zuchtverfahren auf Futteraufnahme und Stoffwechselstabilität sowie Umweltverträglichkeit bei optimierter Fütterungsintensität und Nutzung von Stoffwechselindikatoren sowie Sensoren im Herdenmanagement

  • Projektkoordinator: Prof. Dr. Spiekers, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
  • Laufzeit: 2014 - 2017

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert.


OptiKuh Website

FBF News zu optiKuh - Gesunde Kühe mit robustem Stoffwechsel

Zur Meldung im Elite Magazin Online

Zur Meldung von proplanta



Technische Universität München

InGeniR - Proaktiver Umgang mit genetischen Besonderheiten in der Rinderzucht

Die Rinderzüchter aus Deutschland und Österreich widmen sich systematisch dem Thema der genetischen Besonderheiten bei den Rassen Fleckvieh und Braunvieh. Das Projekt InGeniR, Integrative Genomik in der Rinderzucht, sieht eine Konsolidierung der bisherigen Erkenntnisse im Bereich der Erbfehler und des Monitorings von schädlichen aber auch von erwünschten Allelvarianten vor. Dazu wird eine Routine für das Auffinden und den Umgang mit diesen Allelvarianten entwickelt. Projektdurchführer ist der Lehrstuhl für Tierzucht der Technischen Universität München unter der Leitung von Prof. Dr. R. Fries. Das Projekt kann dabei auf umfangreiche Vorarbeiten der Arbeitsgruppe von Prof. Fries aufbauen. Es wird in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen (ASR) durchgeführt.

  • Projektkoordinator: Prof. Dr. R. Fries, TU München
  • Laufzeit: 2014 - 2017

Das Projekt wird aus Eigenmitteln der Rinderzuchtorganisationen finanziert. 


Eine Übersicht zu den zwischenzeitlich aufgedeckten genetischen Besonderheiten finden Sie auf der Website der Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen (ASR). Auf den Seiten der Technischen Universität München sind die wissenschaftliche Publikationen zu finden. 


ASR - Genetische Besonderheiten

Research TUM





 Abgeschlossene Projekte:

 


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Weitere Informationen zu abgeschlossenen Projekten finden Sie hier: FUGATO und FUGATOplus Projekte